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Ihr sicherer Fahrplan zur professionellen Geschäftsgründung

Die Geschäftsidee

Gegenstand des Unternehmens und Produktbestimmung

 Frage

Erläuterungen

Beispiele

Worin besteht die Geschäftsidee?

Es ist nicht damit getan zu sagen, was Ihnen Spaß macht. Es gehört der Dreiklang dazu: Wie lautet die Nachfrage? Worin besteht Ihr Angebot? Worin besteht der Kundennutzen?

Nachfrage nach leicht zu erreichenden Sportmöglichkeiten, mein Angebot besteht in der Errichtung einer Kunsteisbahn, der Nutzen besteht darin, sich sportlich betätigen zu können ohne Angst auf öffentlichen Seen, inmitten der Wohnstätten

Wie bin ich auf die Idee gekommen?

Die Art, wie man auf die Idee gekommen ist, sagt vieles über die Chancen der Realisierung aus.

z.B. war es schon immer mein Hobby oder bin ich von früh an durch meinen Vater an das Geschäft herangeführt worden oder bin ich durch meine Kenntnis des Marktes auf die „Lücke“ gestoßen.

Worin besteht der Kundennutzen?

Das, was Sie anbieten, kann der Kunde auf völlig verschiedene Weise annehmen.

z.B. spart das Angebot von Wegwerfwindeln nun den Eltern mehr Zeit oder ist das Wohlbefinden des Kindes im Vordergrund? Oder: Bei „MC Drive“ ist es das Tempo der Bedienung und die Bequemlichkeit, verbunden mit der Befriedigung des Hungers oder des Appetits

Worin besteht mein Alleinstellungsmerkmal?

Warum sollte man bei Ihnen kaufen? Woran erkennt man Sie?

z.B. doppelte Qualifikation (BWL plus IT) oder besondere Öffnungszeiten oder besonderes Sortiment oder besonderer Standort

Worin besteht mein Produktportfolio?

Was verkaufen Sie? Stunden, Stückzahlen, Gewichte, Quadratmeter oder Erfolg? Welche Produkte sind es im Einzelnen? (Produktpolitik)

z.B. Speisen kann man nicht essen, aber Bockwurst Eiscreme oder Schildkrötensuppe
z.B. Kurierfahrten plus postalische Leistungen plus Verzollung

Mit welchen Produkten werden welche Umsätze geplant?

Häufig ist es so, dass mit 80% der Anstrengungen nur 20% der Umsätze erwirtschaftet werden. Deshalb ist eine Aussage über die „cash Cows“ (Geldkühe) wichtig für die Bildung von Schwerpunkten.

z.B. mit Alkohol plane ich den Umsatz ….€, mit Speisen und Getränke ….€, mit Festen und Feiern …€ und mit Billard (oder Bootsverleih) …€

Was sind die entscheidenden Einflussfaktoren meiner Preispolitik?

Fallen außergewöhnliche Kosten an? Sind die Konditionen der Zulieferer stabil? Die Höhe der eigenen Gewinnerwartung muss benannt werden. (Preispolitik)

z.B. Ich verfüge über die Exklusivrechte in einem bestimmten Absatzgebiet oder durch die Lizenzgebühren von …€ ist der Preis vorbestimmt oder es gibt Staffelungen (Rabatte ab…).

Worin besteht letztlich Ihr Geschäftsmodell?

Womit und wodurch verdiene ich letztlich das Geld? Was sind die erfolgsrelevanten Faktoren für die Höhe meines Gewinns?

z.B. ich biete die Errichtung einer Web Side, das umfasst den Entwurf des Designs, die Sicherung der Domain, die Bereitstellung von max. 5 Fotos, max. 15 Seiten und die Programmierung in … zum Preis von ….€. Das Geld verdiene ich durch das komplexe Angebot, indem ich auf bewährte Tools der Open Source SW zurückgreife.


Zielgruppenbestimmung und Positionierung

(je größer die Streubreite der Ansprache, desto ungenauer die Trefferquote)

 Frage

Erläuterungen

Beispiele

Wer sind meine Kunden?

Für den Verkaufsprozess hat die Frage nach dem Typ des Kunden erhebliche Bedeutung. Ist es der Endkunde als natürliche Person, ist es eine Behörde, ein Wiederverkäufer? Kauft er einmal oder mehrfach? (Kundentypologie)

z.B. Laufkundschaft am Döner-Imbiss ist anders zu behandeln als die Kommune, die eine Software benötigt

Wie weit ist mein Aktionsradius?

Wo finde ich meine Kunden? Verkaufe ich im Internet kann mein Aktionsradius national sein, am Standort ist es das Laufpublikum oder fahre ich im Umkreis von 40 km zu meinen Kunden? Von der Antwort sind meine Marketingaktivitäten abhängig.

z.B. nur die Laufkundschaft meines Blumenladens am U-Bhf. oder als Kurierfahrer ganz Berlin

Wie viele Kunden gibt es?

Hier sprechen wir vom Marktvolumen. Damit sind Kunden gemeint, die das potentielle Bedürfnis, das Interesse und die konkrete Kaufbereitschaft (Nachfrage) besitzen.

z.B. ein Architekt hat Zugang zu 5 Bauträger oder ein Großhändler zu 230 Kunden in seinem Händlerbezirk

Wie viele Kunden kann ich erreichen?

Unter anderem durch die Anzahl der Wettbewerber und den Zeitpunkt meines Markteintritts ergibt sich die Chance auf meinen erreichbaren Marktanteil.

Z.B. Ich möchte 20% der Restaurantbesucher in einem Umkreis von 5 km erreichen. Oder ich möchte den Zuschlag zu 3% aller Ausschreibungen zu meinem Angebotsportfolio erhalten.

Welche Kundenkontakte bestehen bereits?

Wichtig ist, sich klar darüber zu sein, wie dicht man „am Markt“ lebt. Kennt man die Gepflogenheiten aus früherer Tätigkeit?

z.B. ist es nicht erfolgsversprechend, als Leistungsempfänger des SGBII als Vermögensberater zu beginnen

Welches Marktsegment kann ich bedienen?

Diese Frage ist gleichbedeutend mit der Positionierung des Unternehmens. Ist es das Hochpreissegment oder der Discounter, ist es der Vollsortimenter oder der Nischenanbieter?

z.B. biete ich Beratungsleistungen bei Kleinunternehmern an oder bei Banken oder beim TÜV

Benennen Sie die ersten 5 Kunden die Sie ansprechen.

Wie gehen Sie an den ersten Kunden heran? Warten bringt nichts. Stellen Sie eine Liste auf und halten diese schriftlich fest.

z.B. ich verteile meine Flyer zuerst in der ….Straße oder ich besuche die Messe …. und kontaktiere dort die Firmen …..

Welches Bild sollten meine Kunden von meinem Unternehmen haben?

Das hängt mit dem Alleinstellungsmerkmal zusammen. Was möchten Sie vor allem sein? Woran soll dies sichtbar werden oder wie erreichen Sie den gewollten Effekt? Womit erreichen Sie die Gefühle?

z.B. freundlich und charmant, witziges Outfit oder kompetent und vertrauensvoll? Nachweis von Referenzen und Urkunden oder innovativ und kreativ? Messe Neuigkeiten, Newsletter, Trend Angebote.


Dokumentation Ihres Geschäftsplanes

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